Ein Projekt für den gesamten Landkreis
MdL Norbert Beck macht bei B 28-Tour Halt in Schopfloch und Horb
Nachdem er vor gut zwei Wochen im Rahmen seiner Tour entlang der B 28 bereits in Freudenstadt einen Halt eingelegt hatte, vollendete der Landtagsabgeordnete Norbert Beck nun seine Reise entlang der Ost- West-Magistrale und informierte sich in Schopfloch und Horb über Umgehungsstraßen, Brücken und Bürgersorgen.
Schopfloch/Horb. In Schopfloch sind sie schon einen Schritt weiter, denn die meisten Brücken der neuen Schopflocher Ortsumfahrung sind bereits fertiggestellt. Nur die 80 Meter lange Grünbrücke im Bereich des Rödelsberges wartet noch auf ihren Baubeginn, doch auch damit ist in den nächsten Wochen zu rechnen. Denn, so konnte Bürgermeister Klaas Klassen erfreut berichten, die Vergabe für diese Maßnahme sei bereits abgeschlossen. Mit der Fertigstellung rechne man im nächsten Jahr und die gesamte Umfahrung solle Ende 2012 oder zu Beginn des Jahres 2013 fertiggestellt werden.
Bei Vor-Ort-Termin in Schopfloch traf man sich an der neuen Tumlinger Brücke, die bereits zum Ende des vergangenen Jahres für den Verkehr frei gegeben werden konnte. Neben dem Schopflocher Schultes waren auch einige Gemeinderäte anwesend und empfingen den Landtagsabgeordneten. Der Gemeinderat und Landwirt Kugler fragte den Abgeordneten, wie es um die vorgesehenen Ausgleichsmaßnahmen zur Maßnahme stehe. Es sollten keine weiteren Flächen der Landwirtschaft entzogen werden. Bei der Ausführung von Bepflanzungen solle auf Böschungen ausgewichen und bei der Bewirtschaftung und Pflege von landwirtschaftlich nutzbaren Flächen eng mit den Landwirten zusammengearbeitet werden. Norbert Beck nahm dies mit auf den Weg und versprach, sich um den Vorgang zu kümmern.
Der nächste Halt war im Anschluss der Rauschbart-Parkplatz hoch über der Neckarstadt. Dort warteten bereits Oberbürgermeister Peter Rosenberger, Becks Zweitkandidat für ein Landtagsmandat und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Thomas Kreidler sowie etwa 40 interessierte Horber Bürger. Gemeinsam wollte man sich über den Verlauf der geplanten Horber Hochbrücke informieren. Diesen Teil übernahm der Oberbürgermeister und zeigte den Anwesenden in bester Lage und optimaler Aussicht die Planungen für das große Bauwerk zur Entlastung der Innenstadt vom Verkehr, denn: „Die Verkehrsbelastung in der Innenstadt ist einfach unerträglich!“.
Gemeinsam mit den Teilnehmern ging es dann in das wind- und wettergeschützte Gasthaus „Steiglehof“, um den aktuellen Planungsstand zur Horber Hochbrücke, vor allem aber zu den dann folgenden Umgehungsvarianten für den Horber Hohenberg, anhand von aufgehängten Plänen zu vertiefen. Denn nur eine an die Hochbrücke anschließende Umgehungstrasse für den Hohenberg macht die gesamte Maßnahme für die Stadt Horb erst sinnvoll und vollständig.
In der derzeitigen Planungsphase würden fünf voneinander unabhängige Umgehungsvarianten geprüft, um schlussendlich zu einem optimalen Ergebnis zu kommen. Der Gemeinderat habe sich zwar auf die sogenannte „Bürgertrasse“, welche eine weiträumige Umfahrung des Hohenbergs vorsieht, geeinigt, jedoch sei dieses Gremium nicht die zuletzt entscheidende Instanz. Es gehe darum, im Abwägungs- und Planungsprozess zu einer für alle Bürger tragbaren Lösung zu kommen um dann alle gemeinsam ins Boot zu holen damit an einem Strang gezogen werden könne. Diese Einigkeit in der Bürgerschaft betonte auch Norbert Beck als wichtige Komponente im weiteren Vorankommen.
Ebenfalls in die Diskussion eingeführt wurde die Frage nach dem bislang fehlenden Teilstück der B 28 zwischen Grünmettstetten und dem Hohenberg, vor allem dem so genannten Rauen Stich. Dieser sei noch nicht einmal in die Bedarfspläne aufgenommen. Doch nur dieses Teilstück garantiere die sinnvolle Verbindung zwischen Freudenstadt und Horb bis zur Autobahn. Dies sahen auch Norbert Beck und der Oberbürgermeister so. Dieses Vorhaben gelte es nun mit auf den Weg und zur raschen Aufnahme in die Planungen zu nehmen. Es handle sich um ein „Projekt für den gesamten Landkreis“, so der Abgeordnete. Und als solches wolle er es auch behandeln, um gemeinsam voran zu kommen.





