Peter Hauk trifft auf „frustrierten Landbürgermeister“
Auf Einladung von MdL Norbert Beck besuchte Peter Hauk die Gemeinde Loßburg
Um sich von Bürgermeister Thilo Schreiber über die Verkehrssituation der Gemeinde und das derzeitige Vorankommen des Projekts Ortsumgehung zu informieren besuchte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Peter Hauk auf Einladung des Landtagsabgeordneten Norbert Beck Loßburg. Im Anschluss an das Verkehrsgespräch stand auch ein Besuch auf dem Wittendorfer Koberhof auf dem Programm.
Loßburg. Peter Hauk war kaum im Sitzungssaal des Loßburger Rathauses angekommen, da überreichte ihm Loßburgs Schultes Thilo Schreiber auch schon seine „ganz persönliche Leidensgeschichte“. Gemeint war eine nicht mehr ganz so kurze Chronologie der Ereignisse um die Bemühungen für eine Loßburger Ortsumfahrung. Diese sei bereits vor elf Jahren ein Besprechen Schreibers bei der Wahl um den Bürgermeisterposten gewesen. Inzwischen treffe man auf einen „frustrierten Landbürgermeister“, der es leid sei, von einer Stelle zur nächsten verwiesen zu werden.
Peter Hauk konnte ihm dabei zunächst auch nicht behilflich sein, schob er doch die Schuld für die klamme Kassenlage im Straßenbaubudget auf den Bund. Dieser stelle Baden-Württemberg unterdurchschnittlich geringe Schlüsselzuweisungen zur Verfügung. „Nach dem Aufbau Ost muss nun endlich der Ausbau Südwest kommen!“, so Hauk. Das Land sei lediglich planende Behörde für den Bund und bekomme dafür die Mittel zugeteilt. Wir können jetzt nicht ein oder zwei Millionen in die Planung und einen Planfeststellungsbeschluss investieren, wenn dann das Geld für die Umsetzung fehlt und womöglich nach einiger Zeit von neuem geplant werden müsse.
Norbert Beck legte ein gutes Wort für die Gemeinde ein und lobte ausdrücklich Bürgermeister und Gemeinderat. Man habe sich frühzeitig an die Bürgerschaft gewandt und habe dort einen großen Konsens und eine starke Geschlossenheit erreicht. „Das ist nicht selbstverständlich und macht die Gemeinde stark gegenüber den höheren Ebenen“, so Beck. Zudem sei die Gemeinde bereits mit Planungen in Vorleistung gegangen und habe ein stichhaltiges Konzept entwickelt. Beide Abgeordnete versprachen den anwesenden Gemeinderäten und dem Schultes, an der Sache dranzubleiben. Die Maßnahme sei in den vordringlichen Bedarf aufgenommen und da müsse sie unter allen Umständen auch bleiben. Dafür werde man sorgen.
Im Anschluss an das Verkehrsgespräch trafen die Teilnehmer zu einem Besuch auf dem Wittendorfer Koberhof ein. Hier empfing man die Gäste offen und freundlich und sprach mit dem ehemaligen Landwirtschaftsminister und studierten Forstwirt über den Tourismus sowie die Land- und Forstwirtschaft im ländlichen Raum. Viele interessierte Bürger und Vertreter aus dem Tourismus und der Landwirtschaft tauschten Fragen und Ideen über die Bedeutung der Landwirte und der Verbindungen mit dem Tourismus aus.





